Man stelle sich eine Webseite vor, auf der ein Produkt beziehungsweise eine Leistung angeboten wird. Sie sieht gut aus und ist für den Nutzer ansprechend gestaltet. Doch eben diese Benutzer bleiben größtenteils aus, da die Seite in Suchmaschinen auf den hinteren Plätzen gelistet und dadurch seltener angeklickt wird. Was tun? Das Zauberwort heißt OnPage-Optimierung.
Hierunter ist ein Teilbereich des SEO (Search Engine Optimization), also Suchmaschinenoptimierung, zu verstehen, der alle Maßnahmen umfasst, die direkt auf der Seite umgesetzt werden können. Ziel ist es, den Page Rank der Seite und damit die Position in den Ergebnissen der Suchmaschinen zu verbessern und damit für mehr Besucher – potentielle Kunden – zu sorgen.
Was gehört zur OnPage-Optimierung und wie setzt man das am besten um?
Man optimiert eine Seite immer für bestimmte Keywords. Diese sind die Schlagworte, die den Inhalt oder das Thema der Seite umschreiben und die von potentiellen Kunden in Suchmaschinen zur Suche nach dem angebotenen Produkt oder der Leistung am häufigsten benutzt werden. Es empfiehlt sich also in jedem Fall eine Analyse der Zielgruppe und ihrer bevorzugten Keywords. Die Seiteninhalte werden nun so aufbereitet, dass die ermittelten Keywords mehrfach im Text, in den Metainformationen und idealer Weise sogar in der URL vorkommen. Eine Keyworddichte von drei bis fünf Prozent sollte hier angestrebt werden. In einem Text mit 100 Wörtern sollte also drei bis fünf Mal das jeweilige Keyword vorkommen. Auch im Quelltext in den Title-Tags und im Meta-Tag Description der einzelnen Unterseiten sollten die Keywords möglichst enthalten sein.
Die Texte auf den Seiten sollten gut formatiert sein. Hierbei spielt die Verwendung von Überschriften eine gewichtige Rolle. Ebenso wichtig ist eine gut gegliederte und übersichtliche Navigation. Verwendete Bilder sollten auf jeden Fall mit dem Alt-Tag bezeichnet werden. Auch die Dateinamen und der Speicherort der Bilder werden mit ausgewertet. Optimaler Weise verwendet man also Datei- und Ordnernamen, die bereits auf das Thema schleißen lassen.
Ein weitgehend vernachlässigter Fakt ist die Wichtigkeit von Outgoing Links. Nicht nur Backlinks (Verweise von anderen Seiten auf die eigene Seite) werden von Suchmaschinen ausgewertet. Auch ausgehende Links werden analysiert. Führen diese zu guten und themenverwandten Seiten wirkt sich das positiv auf den PageRank aus. Diese Outgoing Links müssen nicht zwingend auf einer gesonderten Seite untergebracht werden. Sie können (und sollten) auch direkt in den Texten benutzt werden. Verweise zu Linkfarmen und Artikelverzeichnissen hingegen können sich schnell negativ bemerkbar machen. Es gilt hier als Devise Qualität geht über Quantität.

